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Neue Konzepte für Mode

In unserer immer schneller werdenden Welt tragen wir als „Modejunkies“ erheblich zum größer werdenden Müllberg bei. Nun gibt es vom Jeanshersteller MUD Jeans ein innovatives Konzept, welches sich dieses Problems annimmt. Bei „Lease a Jeans“ kann der Kunde ein fair produziertes Modell aus organischer/ recycelter Baumwolle auswählen, zahlt einmalig 20,- Euro sowie einen Monatsbeitrag von je 5,- Euro. Nach Ablauf eines Jahres wird dann entweder die Jeans zurück gegeben, ein neues Modell gewählt oder das Modell kann auch behalten werden. Obendrauf gibt es sogar einen gratis-Reparaturservice für die geleaste Jeans. Zur Zeit gibt es für die Damen ein Jeansmodell in 3 Farbvarianten, sowie einen Blazer in 2 Waschungen, für die Herren stehen 4 Hosen zur Auswahl. Die zurückgegebenen Jeans werden recycelt und es entstehen neue Modelle aus den Fasern. 




Neue Konzepte für den Verkauf

Das Kölner Öko-Label ARMED ANGELS geht nun auch in Bezug auf die Ladengestaltung neue bzw. alte Wege: es wurde ein neues Shopkonzept entwickelt, welches aus nachhaltigen bzw. selbst individuell entworfenen Möbeln besteht. Ein erstes Beispiel, zu sehen als Pop-up-Shop im Düsseldorfer Karstadt, zeigt Kleiderständer aus alten Kuperrohren und Regale aus unbehandeltem, FCC-zertifiziertem Holz. Damit soll die Firmenphilosophie, nämlich umweltgerechte und faire Herstellung, auch über die Shop-Gestaltung transportiert werden.




500 EURO für ein Messeticket

Kurz vor der nahenden Fashion Week Berlin macht wieder einmal Herr Karl-Heinz Müller von der Bread & Butter von sich reden. Besucher dieser Messe sollen zukünftig 500 Euro Eintritt zahlen, sofern sie nicht Aussteller, Einkäufer oder Pressevertreter sind, und sollen damit einen Beitrag zur Veranstaltung erbringen. Offiziellen Angaben zufolge wird nicht einmal mit einem Besucherrückgang gerechnet. Wer ist bereit, dies zu zahlen? Sind die Einnahmen für die teuren Messestände auf der Bread & Butter noch nicht genug? Wie geht es weiter mit der BBB? Welche Konsequenzen werden die Betroffenen daraus ziehen? Leider entscheidet auch an dieser Stelle wieder einmal Willkür über den Zugang zu einem für Modedesigner wichtigen Arbeitsraum. Nicht jeder Gast dieser Messe möchte Kollektionen kopieren (das wäre auch für Designer ein Armutszeugnis!) – vielmehr geht es hier um die Pflege von Kontakten, die selten so gebündelt an einem Ort zu finden sind,

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