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3-D-Print als neue Herausforderung

Die Zukunft rückt immer näher. Virtuelle Dinge wie z.B. Cloud-Computing zählen inzwischen zum Alltag. Doch bisher werden immer noch zahlreiche Lastwagen, Bahnen und Schiffe rund um die Welt versendet, um Waren und Pakete zu transportieren. Die Zukunft könnte hier auch bald große Änderungen bringen: Werden wir anstatt Pakete zu verschicken uns bald nur Baupläne aus dem Internet laden und die Produkte dann am 3D-Drucker ausdrucken? Wird es anstatt des herkömmlichen Transportes bald nur noch den Datenhighway übers Internet geben? Werden dann real per Paket nur noch die Druckflüssigkeiten für die 3D-Drucker befördert?
Einige Projekte im Modedesign für 3D-Printing wie z.B. von Iris von Herpen gibt es bereits. Also Designer: raffen wir uns auf, die Zukunft zu gestalten! Die Technik ist bereit. Sind wir es auch?



Jugend als Indikator für Trends?

Die Jugend identifiziert sich immer mehr hauptsächlich übers Äußere. „Individualität ist das höchste Ziel“ (Phillip Ikrath, Institut für Jugendforschung, Wien – in TW Nr. 19.2013, S. 23). 
Beim Einkauf sind unmittelbare Bedürfnisbefriedigung und Genusserlebnis das größte Ziel. Das Einkaufsverhalten beschränkt sich bei den Teenagern deshalb weitestgehend auf den stationären Handel. Auch fehlt für Onlinekäufe oft noch die Kreditkarte. Außerdem ist „Freunde treffen“ oft der wichtigere Aspekt für den Bummel durch die Einkaufspassagen.
Die heutigen ganz Jungen kommunizieren immer mehr ausschließlich über Bilder, anstatt Worte zu benutzen. Sprüche auf Werbeplakaten werden bei Jugendlichen oft gar nicht wahrgenommen. „Die Welt von heute ist ein Supermarkt der Möglichkeiten.“ Phillip Ikrath in TW Nr. 19.2013 – S. 20). Die Jugend von heute ist geübt darin, sich das Outfit in verschiedenen Läden und auf verschiedenen Kanälen zusammen zu kaufen. Dabei zählt das Internet vor allem als Informationsquelle. Gerade bei Bekleidung wollen viele junge Kunden es vor allem billig! Bisher Junge Modelabels haben sich deswegen entweder auch „uncooleren“ Zielgruppen geöffnet (z.B. gibt´s G-Star inzwischen in den meisten Modehäusern), oder sie versuchen ein Trading-Up (Diesel möchte als Premiummarke wahrgenommen werden). Andere hingegen, wie z.B. Levi`s lancieren, um die Jungen nicht zu verlieren, zusätzlich eine preisaggressivere Linie. Die Jungen sind weniger auf Namen aus – wichtig sind das gute Aussehen gekoppelt mit einem geringen Preis. Dennoch wird Kleidung oft zum „Angeben“ benutzt, und einige bestimmte Marken wie z.B. Adidas sind nach wie vor sehr beliebt. 

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