Für Sie gelesen und recherchiert (40)


Deins ist auch Meins (5.04.2013)

Immer mehr Menschen teilen ihren Besitz. Zahlreiche Online-Portale ermöglichen auch wildfremden Menschen, z.B. eine Kreissäge gemeinsam zu nutzen. Dabei geht es um den neuen Luxus, sich von unnötigem Ballast zu befreien. Doch laut einer Studie des Gottlieb Duttweiler Institutes GDI wird Mode im Gegensatz zu Autos, Häusern, Büchern, Büros eher selten gemeinsam mit anderen genutzt. Die in der Studie Befragten teilen Kleider, Schuhe, Handtaschen und Schmuck nur ungern. Unterwäsche wird der Studie zufolge auf keinen Fall mit anderen geteilt.
Die komplette Studie kann beim GDI bezogen werden:



Die Ritter der Mode (5.04.2013)

In letzter Zeit werden immer öfter Modedesigner mit einem Ritterschlag geehrt (wir berichteten über Sarah Burton 12.2012 und John Galliano 09.2012, der seinen Titel zurückgeben musste).
Neulich wurde Bernard Arnault (LVMH) als „Knight Commander of the Most Excellent Order of the British Empire“ für seine Verdienste im britischen Modebusiness geehrt. Weil er kein Brite ist, dürfe er sich allerdings nicht Sir nennen, sondern stattdessen hinter seinem Namen den Zusatz KBE hinzufügen, der auf den Ehrentitel hinweist.
Pierre-Alexis Dumas, Designchef bei Hermès, wurde für seine besondere Rolle bei der Entwicklung des Pariser Modehauses zum Ritter der französischen Ehrenlegion geschlagen.
Die Verleihung des Titels „Ritter der Ehrenlegion“ ist die ranghöchste Auszeichnung Frankreichs. Sie wurde erstmals 1802 von Napoleon Bonaparte gestiftet und belohnt besondere Verdienste und ausgezeichnete Talente. Der Verdienstorden „The Most Excellent Order of the British Empire“ ist ein britischer Verdienstorden: es ist der jüngste britische Ritterorden und auch der am häufigsten verliehene.




Frauen an die Macht (5.04.2013)

Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW waren Ende 2012 nur 4% der Vorstandspositionen in den 200 umsatzstärksten deutschen Unternehmen mit Frauen besetzt. Gerade in einer Branche wie der Mode, wo überdurchschnittlich viele Frauen tätig sind, stellt dies ein trauriges Bild dar. Hier sind die Frauen zumeist Verkäuferinnen. Die höchste Position ist meist Head of Design. Die Männer hingegen sind fürs knallharte Business zuständig: Beschaffung, Vertrieb, Strategien, Controlling.
Doch aktuelle Studien zeigen: Frauen im Management machen die Unternehmen erfolgreicher. Sobald eine Frau im Management sitzt, fallen Umsatz, Gewinn und Börsenwerte deutlich besser aus. Die sozialen Fähigkeiten der Frauen wirken sich in gemischten Team positiv auf die Männer aus, man nehme nur das Beispiel Deeskalation. Jedoch gilt Kinderbetreuung immer noch als Karrierehindernis für Frauen, weswegen Frauen jenseits der 40 sich meist für eines, Karriere ODER Familie, entscheiden haben.
Hier einige Stimmen von Führungskräften, welche auf die besonderen Fähigkeiten der Frauen setzten:
René Mäglie, CEO der Reederei MSC: „Die Frauen dienen der Sache, die Männer der Macht.“
Giovanna Furlanetto, Präsidentin Furla: Frauen vereinbaren so viele Rollen in sich: „Sie sind Mütter, Töchter, Schwestern, Freundinnen, Ehefrauen, Partnerinnen und haben einen Job. Das alles unter einen Hut zu bringen, ist viel Arbeit – und sie schaffen das bestens.“

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