Für Sie gelesen und recherchiert (31)

Coole Streetstyles? (18.01.2013)

Streetstyles können wichtige Aussagen über aktuelle Trends treffen, viele Konsumenten orientieren sich daran, was andere tragen. Um die Outfits cooler New Yorker Hipster analysieren zu können, haben die Macher des Blogs Styleblaster.net eine bewegungssensitive Kamera im Fenster ihrer Wohnung installiert. In Echtzeit gehen die Fotos online, und jeder kann abstimmen, ob die gezeigte Person „stylin“ ist. Da sich die Existenz der Kamera bereits herumgesprochen hat, tauchen dort auch verkleidete Spaßvögel auf. Angeblich sollen sich seit Beginn dieses Projektes die Menschen im Viertel deutlich besser kleiden.

http://styleblaster.net

Traumberuf Modedesigner?  (18.01.2013)

Junge Mode-Designer haben es in Deutschland schwer, beruflich Fuß zu fassen. Den von den Modeschulen jährlich mehr als 2000 auf den Markt strömenden Designern stehen etwa nur 200 Arbeitsstellen in der Bekleidungsindustrie entgegen, schätzt Mara Michel, GF des VDMD.
Viele wählen daher den Weg in die Selbständigkeit. Bis ein Modelabel erfolgreich ist, bedarf es jedoch eines langen Atems. Erst nach mehreren Saisons machen sich die notwendigen, oft umfangreichen Investitionen bezahlt.
Der andere Weg ist der der Freiberuflichkeit. Doch gerade dort herrscht ein gnadenloser Preiskampf. Die wenigsten Firmen haben das Potential der Freelancer erkannt, sondern betrachten diese als Konkurrenz.
Dabei könnten zusätzliche freiberufliche Designer das Portfolio vieler Bekleidungsunternehmen abrunden oder um ein bisher nicht gebotenes Produktspektrum
erweitern.
Da noch viel Bedarf an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Modedesigner besteht, versendete der VDMD am Jahresanfang Honorarempfehlungen 
für freie Designer an deutsche Bekleidungshersteller.

Kinder & Karriere?  (18.01.2013)

Nach dem Vorbild von Gerry Weber (wir berichteten in Nr. 17 vom 14.09.2012) gibt es inzwischen auch in der Modebranche einige Unternehmen mit eigenen Kindertagesstätten. Theoretisch soll es ab 1.08.2013 einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz für 1-Jährige geben, doch nach wie vor mangelt es an Betreuungsplätzen. Um wertvolle Mitarbeiter nicht zu verlieren, werden viele Unternehmen selbst aktiv. Die Zahl der Unternehmen mit eigenen Kindertagesstätten wächst. Dazu zählen unter anderem K&L Rupert, P&C Düsseldorf, S.Oliver. Dies ist doch bereits ein großer Schritt zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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