Für Sie gelesen und recherchiert (25)

Keine Made in Textilien (9.11.2012)

Die verpflichtende Made-in-Kennzeichnung wurde nun von der EU-Kommission offiziell zurückgezogen. Nach knapp 10-jähriger Diskussion über die verpflichtende Angabe des Ursprungslandes bei Textilien und Bekleidung habe die Kommission vor „unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten“ im Rat resigniert. Möglich sei aber die erneute Aufnahme der Diskussion.




Modische Kurven (9.11.2012)

Eine bisher von der Bekleidungsindustrie vernachlässigte Gruppe sind Frauen mit Kleidergröße 44 und aufwärts. Doch sind nicht mehr nur ältere Damen etwas fülliger. Die jungen Frauen heute sind größer, trainierter und nicht unförmig. Frauen mit Rundungen sind modisch interessiert und wollen ihre Kurven nicht verstecken. Dafür müssen diese jedoch tief in die Taschen greifen. Bei den üblichen modischen Anbietern endet alles bei Gr. 42. Einige Anbieter schneidern zwar bis Gr. 44, aber da stimmt die Passform nicht, und so spannt es an entscheidenden Stellen. In den Klassik-Abteilungen einiger Häuser wird frau zwar größenmäßig fündig, doch entspricht dies nicht aktuellen Modetrends.
Hier wird eine Zielgruppe vernachlässigt, die stetig wächst. Stars wie Beth Ditto, Adele oder Christina Aguilera präsentieren stolz ihre Kurven. Und so sollten einige Anbieter die Zeichen der Zeit erkennen, und eine Erweiterung der Größen nicht als Image schädigend, sondern als Chance erkennen.



Informationen Online (9.11.2012)

Wer umfassende Informationen zu Ausstellungen, Tagungen, Messen, Wettbewerben und Neuigkeiten aus der Branche sucht, wird im Onlineportal des Netzwerk Mode Textil e.V. fündig.




Zitat (9.11.2012)

„Die Mode ist vielleicht keine Waffe der Frau, aber sie liefert die Munition.

Brigitte Bardot

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