Aus Rock und Jeans wird ein neuer Rock

Vorgeschichte:
Der schwarze Rock mit Druck wurde zu eng und der Reißverschluß in der Seitennaht war auch kaputt. Da ich den Druck aber immer noch toll finde und das Teil von meinem ersten Londonbesuch stammt, muß es noch irgendwie verarbeitet werden.

Die Jeanshose hat leider bei einer Streichaktion Lackfarbe am Hosenbein abbekommen und ist somit für den Alltagsgebrauch nicht mehr geeignet.

Die Entscheidung.
Ein Rock „muß her“!

Vorbereitung/Planung:
Den Hüftteil der Hose habe ich so weit abgeschnitten, dass ich noch alle Taschen benutzen kann, vorallem hinten – also kurz unter den Gesäßtaschen.
Die Schrittnaht (0vorn) mußte ich um den gebogenen Teil auftrennen und übereinanderlappend feststeppen.
Die fertige Länge und Form, die der „neue“ Rock haben sollte, habe ich von meinem Lieblingsrock ausgemessen und übernommen – am Hüftteil anliegend und der Rest leicht „glockiig“. Also mußten die abgeschnitten Hosenbeine und der Bereich um den Druck des des schwarzen Rockes für den „glockigen“ Teil optimal ausgenutzt und die Größe berechnet werden. Der Teil mit dem Druck durfte in der Größe hervorstechen. Daher habe ich diesen habe ich zuerst zugeschnitten – oben schmal und unten breiter, so daß der Druck möglichst vollständig blieb, allerdings in der Länge der gewünschten Rockgesamtlänge angepaßt.
Die restlichen Bahnen des „glockigen“ Rockteils habe ich aus den Hosenbeinen geschnitten. Diese mußten zusammengenäht mit dem Teil aus dem schwarzen Rock, oben der Hüftweite (untere Kante de Hüfteils) und unten der gewünschten Saumweite entsprechen. Die Kanten aller Einzelteile habe ich mit der Overlockmaschine versäubert, denn damit die vielen Teilungsnähte die Saumnaht nicht zu dick erscheinen lassen, muten diese auch noch ausgebügelt werden.
Hüftteil und „glockiges“ Rockteil habe ich zusammen genäht danach die Naht mit der Overlockmaschine versäubert und gebügelt und zum Schluß den Saum 2x eingeschlagen und genäht.

Bitte beachten: dies ist lediglich eine Projektbeschreibung und ist als Inspiration gedacht – und soll nicht dem Anspruch einer DIY-Anleitung genügen!
Nachahmung, Kommentare und Anregungen sind ausdrücklich erwünscht.
Wem diese Beschreibung nicht genügt oder an der Nacharbeitung verzweifelt, möge sich bitte für die Arbeitstreffen von Sekundär-Schick anmelden ;0).

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