Wer steckt dahinter

Wie der Name "sekundär" bereits andeutet, will SEKUNDÄR-SCHiCK aussortierten Kleidungsstücken zu einem zweiten Leben verhelfen. Seit 2010 zeigt die Modedesignerin Sigrid Münzberg Interessierten in Kursen sowie ihrem Blog, wie aus abgelegter Kleidung Schönes entstehen kann. Mit ihren regelmäßig stattfindenden Kleidertauschparties möchte sie zu einem alternativen (Kleidungs-) Konsum anregen. Bereits in frühen Jahren hat Sigrid Ellen Münzberg aus den Reparaturflicken, die damals noch unseren Kleidungsstücken beigefügt waren, Mode für ihre Puppen gefertigt. Etwas später hat die diplomierte Modedesignerin vor allem die Produktion unserer Kleidung in Fernost kennen gelernt. In dieser Zeit wurde ihr bewusst, dass sich an der Herstellung unserer Kleidung dringend etwas ändern muss. Deswegen ist sie nun mit SEKUNDÄR-SCHiCK präsent. 

Mehr über Sigrid Münzberg ist hier zu erfahren.

Worum handelt es sich

Wer kennt das nicht: in nahezu jedem Kleiderschrank schlummern Teile, die aus verschiedenen Gründen gar nicht oder nicht mehr getragen werden. Kinder wachsen auch viel zu schnell und schwups - ist der Pullover schon wieder zu klein …

Kauft nicht, näht lieber selbst!

Mit SEKUNDÄR-SCHiCK kann jeder/r aus abgelegter oder zerschlissener Kleidung eigene Designerstücke gestalten. Ob Nähanfänger oder bereits Profi, ob Kindergeburtstag, Firmenjubiläum oder Privat: Jeder/r erhält passende Unterstützung und Anleitung.

Beim sogenannten UpCyling werden Reste & Abfall zu neuen Produkten verarbeitet. Es entstehen schicke Produkte, die wenig kosten. Und obendrauf gibts das gute Gefühl, die Umwelt weniger zu belasten. So entstehen individuelle Designerstücke, und der Lebenszyklus von Textilien und anderen Materialien wird verlängert.

Mode - Botschafterinnen

Als Modebotschafterin möchte Sigrid gemeinsam mit weiteren Kolleg*Innen zu einem bewussteren Umgang mit Bekleidung anregen. Es geht darum, nicht nur den Umgang mit der Nähmaschine zu zeigen, sondern die Wertschätzung für Kleidung zu beleben. Die Modebotschafterinnen erläutern, unter welchen Bedingungen unsere Kleidung hergestellt wird, und regen zur Diskussion über Alternativen zum Kleidungskonsum an.

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